Unsere Sprechzeiten Die Hausärzte im Ärztehaus
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Heuschnupfen

Dem Heuschnupfen den Kampf ansagen
Die Hauptsaison des Heuschnupfens ist mit Beginn des Sommers überstanden. Jedoch ist die Erkrankung nicht nur lästig, sie kann mit der Zeit durch einen sog. Etagenwechsel in ein allergisches Asthma übergehen.
Die Behandlung des Heuschnupfens fußt auf 3 Säulen: Neben den ersten beiden Säulen Allergenkarenz und Heuschnupfenmedikamente ist als drittes die einzig kausale Therapie die sogenannte Hyposensibilisierung (auch Desensibilisierung oder spezifische Immuntherapie genannt). Sie zielt darauf ab, dem Körper die Allergiereaktion abzutrainieren und eine allergische Reaktion in Zukunft zu vermeiden. Hierzu wird in regelmäßigen Abständen über ca. 3 Jahre dem Körper ein speziell auf den Patienten abgestimmtes Allergenextrakt zugeführt (als Injektion, Tabletten oder Tropfen). Basis dieser Behandlung ist eine exakte Allergiediagnostik, um die relevanten Allergene herauszufinden. Diese Diagnostik wird möglichst in der allergenfreie Zeit (Herbst, Winter) durchgeführt und die Behandlung anschließend begonnen. Um einen langfristigen Effekt zu erzielen braucht es aber Geduld: Die Therapie sollte über einen Zeitraum von ca. 3 Jahren durchgeführt werden, wobei sich im Verlauf die Abstände der Einnahme von anfangs wöchentlich auf normalerweise alle 4 Wochen verlängern (Erhaltungsphase).
Also, nicht nur zurücklehnen und freuen, daß das Schlimmste für dieses Jahr überstanden ist, sondern jetzt das Problem an der Ursache anpacken. Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt beraten, ob und welche Desensibilisierungsbehandlung für Sie in frage kommt.

Dr. Stephanie von Mackensen